August 2014

Ein neuer Staat ist geboren

Während die westlichen Medien verzückt von den Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte im „Anti-Terrorkampf“ berichten, stellt sich die tatsächliche Lage doch wohl etwas anders dar. Wenn man die ebenfalls vorhandene Verzerrung der russischen und ostukrainischen Berichterstattung abzieht, ergibt sich folgendes Bild: Der Vormarsch der ukrainischen Armee ist zum Stillstand gekommen. An einigen Orten können diese zwar noch vorrücken, an anderen sind sie dafür sogar auf dem Rückzug oder sogar eingekesselt. Selbst die ukrainische Regierung fordert immer vehementer nach einer direkten Unterstützung aus dem Westen. Aus diesem Grund bleibt festzuhalten: Im Osten der Ukraine hat sich ein neuer Staat formiert – Neurussland.


Hungersnot lässt sich noch stoppen

Wenn die Welt nicht handelt, werden spätestens Ende September 3,7 Millionen Menschen im Südsudan hungern. Selten zuvor konnte eine Katastrophe so präzise vorhergesagt werden.


Die Ursachen bekämpfen

Krieg sei lediglich die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln, so eine oft zitierte Aussage von Carl von Clausewitz. Auf den Spuren des preußischen Militärtheoretikers wandeln in letzter Zeit auch wieder vermehrt deutsche Politiker. Doch Jahrtausende an Kriegen haben nur eines gezeigt: Sie lösen keine Probleme, sie sind das Problem.


Die Aussichten: Trüb und gewittrig

Am deutschen Wirtschaftshimmel verdunkeln sich die Wolken immer stärker. Sank das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2014 bereits um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal, sind zudem die Aussichten keinesfalls rosig. Die Gefahren für ein Wirtschaftswachstum im dritten Quartal sind zahlreich und mächtig.


Tänzeln auf der Klippe

Der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine geht in die entscheidende Phase. Die reguläre ukrainische Armee und Freiwilligen-Einheiten marschieren auf die beiden Separatisten-Hochburgen Donezk und Luhansk vor. Die genaue Lage ist schwer einzuschätzen, da es widersprüchliche Meldungen von der Front gibt. Beide Seiten melden Erfolge – welche davon zutreffend sind, bleibt oft offen. Eines zeigt sich jedoch immer mehr: Der Bürgerkrieg führt zu zahlreichen toten Zivilisten und Hunderttausenden Flüchtlingen, die vor allem nach Russland fliehen. Unter anderen Voraussetzungen würden westliche Medien diese Gemengelage wohl als ethnische Säuberung bezeichnen. Doch so ist lediglich von einem „Anti-Terroreinsatz“ die Rede. 


Kann der Kollaps verhindert werden?

Eines der wichtigsten Probleme unserer Gesellschaft drängt immer mehr in den Vordergrund: Die Zunahme des Verkehrs. Zu bestimmten Zeiten, z. B. jetzt in den Ferien, wo „alles“ unterwegs ist, beherrscht das Thema die Medien. Mautforderungen hin, Umweltschutzgedanken her, können wir persönlich steuern, um Abhilfe zu schaffen? Ich sage: Auf alle Fälle ja!