August 2017

No borders oder Grenzen dicht?

Um die AfD bei der Bundestagswahl im September klein zu halten, verdrängen die Medien das Thema „Migration“ weitgehend aus dem Wahlkampf. Nur peripher rückt der Aufreger des vergangenen Jahres in den Blickpunkt, etwa wenn Martin Schulz das Thema anspricht oder über die Beschwerden Italiens in Richtung Brüssel berichtet wird. Dennoch ist das Problem damit nicht aus der Welt geschafft. Es muss eine Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten gerecht wird. Aber nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass verschiedenste Interessengruppen ihr Süppchen mit den Migranten kochen wollen, ist dies einfacher gesagt als getan. Werfen wir einen Blick auf die Lage und versuchen wir zudem, uns durch den Wust aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen einen Weg in Richtung Wahrheit zu bahnen.


Gott des Geldes wird alles verschlingen

Von Fußballern und ihren Trainern ist man ja eigentlich mehr Humoristisches als Tiefsinniges gewohnt, wenn sie ihren Mund zum Sprechen öffnen. Eine positive Ausnahme bildet da Christian Streich, seines Zeichens Dompteur der Kicker des SC Freiburg. Bei einer Pressekonferenz auf den 222-Millionen-Transfer Neymars von Barcelona nach Paris angesprochen, tat er seine Meinung kund. Und dabei ging er etwas über den sportlichen Bereich hinaus und folgerte aus dem Fußball-Rekordwechsel für unser gesamtes System: „Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“ Welch kluger Satz – ausgerechnet von einem Fußballtrainer, während sich fast zeitgleich die Bundesregierung von den betrügerischen Autokonzernen beim „Diesel-Gipfel“ ihre neuen Befehle abholt.