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Terror gegen die Schwächsten

Dieses Mal also Manchester. Und auch noch zum Großteil Kinder und Jugendliche. Der Selbstmordattentäter, laut IS im Auftrag des Terrorkalifats unterwegs, tötete bei einem Konzert über 20 Menschen. Wenn der Islamische Staat sich gegen wehrlose junge Menschen richtet, könnte dies ein Zeichen für den nahenden Zusammenbruch der Organisation sein. Der Attentäter, dessen Namen ich nicht nennen werde, um ihm diesen Gefallen nicht auch noch zu tun, sprengte nicht nur Nägel durch die Herzen von gerade noch glücklichen Kindern, sondern auch Trauer in die Herzen ihrer Eltern. Dieser verachtenswerte, feige Akt eines kranken Menschen lässt mich entgegen meiner atheistischen Einstellung hoffen, dass auf ihn statt 72 Jungfrauen die christliche Hölle im Jenseits warten mag.

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Zündeln am Pulverfass

So langsam wird es eng für die syrischen „Freiheitskämpfer“, die Assad stürzen wollen. Sowohl in Aleppo als auch im Gebiet Damaskus brechen die Frontlinien ein. Die Angriffe der russischen Luftwaffe scheinen die Islamisten derart geschwächt zu haben, dass sie der Bodenoffensive nur noch wenig entgegensetzen können. Inwieweit neben den Golfstaaten und der Türkei auch die USA Terroristen unterstützen, lässt sich nur schwer feststellen. Der „versehentliche“ Angriff auf syrische Armeeeinheiten lässt allerdings wenig Raum für Spekulationen. Russische Medien meldeten heute zudem einen Granatenbeschuss der russischen Botschaft in Damaskus – eine weitere Provokation von Seiten der USA?