Deutschland schickt Peter Altmaier ins Rennen

Warschau. Nachdem gestern am ersten Tag der 19. Weltklimakonferenz in der polnischen Hauptstadt der philippinische Delegierte Naderev Sano angekündigt hatte, während der Konferenz nichts mehr zu essen, bis eine bedeutsame Einigung erzielt worden ist, hat die deutsche Bundesregierung umgehend reagiert. Sie schickte Umweltminister Peter Altmaier nach Warschau. Er soll ebenfalls solange hungern, bis ein für Deutschland akzeptables Ergebnis erreicht ist.

Damit ist vorerst einmal Schluss für Umweltminister Peter Altmaier. Fotos: [url= http://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Msc_2009-Friday,_16.00_-_19.00_Uhr-Zwez_014_Steinmeier.jpg]Wikimedia[/url]/Sebastian Zwez, Fotolia/ExQuisine, [url= http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Peter_Altmaier_11.JPG] Wikimedia[/url]/RudolfSimon - Bearbeitung: politecho

Damit ist vorerst einmal Schluss für Umweltminister Peter Altmaier. Fotos: Wikimedia/Sebastian Zwez, Fotolia/ExQuisine, Wikimedia/RudolfSimon – Bearbeitung: politecho

Experten räumen Altmaier aufgrund seiner großen Qualifikation höhere Chancen auf einen erfolgreichen Ausgang der Klimakonferenz ein als Sano. Damit wäre auch die Gefahr gebannt, dass deutsche Oberklasse-Autoschmieden wie Daimler, BMW oder Audi unter unsinnigen Klimaschutzgesetzen leiden müssen. Für die deutschen Autofahrer heißt dies, dass nach dem Schock der angekündigten „Autobahn-Maut“ wenigstens dieser Kelch an ihnen vorüber gehen könnte.

Der Wahnsinn Klimawandel solle nach Aussage des philippinischen Vertreters endlich gestoppt werden. Doch was Sano nicht sagt: Die deutsche Exportindustrie würde massiv leiden. Und wir Deutschen müssten zudem noch unseren Lebensstil ändern. Eine Abwägung zwischen diesen beiden Möglichkeiten lässt wohl nur eine sinnvolle Entscheidung zu. Aus diesem Grund ist es auch zu begrüßen, dass Umweltminister Peter Altmaier nun sein ganzes Gewicht in die Waagschale der Konferenz legt, um im Interesse Deutschlands und aller anderen Industrieländer den Klimagipfel zu einem für sie guten Ende zu führen.

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