Exhibitionisten legen Yahoos Server lahm

Die Enthüllungen über die ausufernden Geheimdienstaktivitäten durch Edward Snowden haben viele IT-Unternehmen Umsätze gekostet. Das Vertrauen vieler Nutzer war erschüttert. Doch zumindest Yahoo kann sich seit gestern über einen gewaltigen Anstieg der Nutzerzahlen freuen. Zunächst war nicht ganz klar, woher die Massen der neuen Yahoo-Kunden kommen, doch dann wurde deutlich: Das „Abschnorcheln“ von Video-Chats durch den britischen Geheimdienst GCHQ hat viele „Freunde der Nacktheit“ dazu bewegt, ihre Vorlieben vor dem heimischen Rechner auszuleben.

Yahoo und GCHQ arbeiten bereits fieberhaft an Maßnahmen, um die Mitarbeiter des britischen Geheimdienstes vor den oftmals nur schwer erträglichen Bildern zu schützen. Erste Agenten klagten bereits über Sehstörungen und Appetitlosigkeit. Es geht sogar das Gerücht um, dass sich ein Mitarbeiter von GCHQ vom Dach des Dienstgebäudes gestürzt haben soll, nachdem die Gesichtserkennungssoftware versagt hatte und er den Video-Chat einer 93-jährigen Londonerin mit ihrem 96-jährigen Freund in New York mitangesehen hatte. Viele Mitarbeiter von GCHQ hatten sich immer wieder beschwert, dass die eingesetzte Software den Begriff „MILF“ zu frei auslege. Deshalb fordern sie jetzt eine Altersbeschränkung der auf den angezeigten Bildern erkennbaren Personen auf 30 Jahre.

In der Nacht kam es bei Yahoo immer wieder zu Ausfällen im Rechnersystem, da zu viele Exhibitionisten ihre neu gewonnene Spielwiese austesten wollten. Nicht zuletzt dieser Ansturm könnte das Fass bei GCHQ zum Überlaufen bringen. Bereits in der Vergangenheit waren immer wieder Beschwerden über zu viel Nacktheit in den Überwachungsbildern laut geworden. Insider berichten, dass einige der Agenten sich gezwungen sahen, mittels Fernkontrolle einige Webcams zu zerstören, um sich vor den verstörenden Bildern zu schützen. Doch dies kann keine endgültige Lösung sein. Es wird bereits darüber nachgedacht, zumindest in London, wo der Scheitelpunkt der digitalen Exhibitionswelle liegt, öffentliche Bereiche als Exhibitionistenzone auszuweisen. Die von den dort angebrachten Kameras aufgenommenen Bilder sollen ins Fernsehnetz eingespeist werden. Mehrere Pay-TV-Sender sollen bereits ihr Interesse bekundet haben.

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