Gott des Geldes wird alles verschlingen

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Von Fußballern und ihren Trainern ist man ja eigentlich mehr Humoristisches als Tiefsinniges gewohnt, wenn sie ihren Mund zum Sprechen öffnen. Eine positive Ausnahme bildet da Christian Streich, seines Zeichens Dompteur der Kicker des SC Freiburg. Bei einer Pressekonferenz auf den 222-Millionen-Transfer Neymars von Barcelona nach Paris angesprochen, tat er seine Meinung kund. Und dabei ging er etwas über den sportlichen Bereich hinaus und folgerte aus dem Fußball-Rekordwechsel für unser gesamtes System: „Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“ Welch kluger Satz – ausgerechnet von einem Fußballtrainer, während sich fast zeitgleich die Bundesregierung von den betrügerischen Autokonzernen beim „Diesel-Gipfel“ ihre neuen Befehle abholt.

Mit einem Software-Update sollen die Abgaswerte der Dieselmotoren verbessert werden. Allen Experten (und Satirikern) ist klar, dass dies nur ein frommer Wunsch bleiben wird. Während also Millionen Autofahrer betrogen werden, ist die Bundeskanzlerin auf Tauchstation gegangen … Verzeihung, im wohlverdienten Sommerurlaub. Obwohl also immer offensichtlicher wird, dass die Demokratie in Deutschland nur noch als lächerliche Farce bezeichnet werden kann, wird Merkel bei der Bundestagswahl dennoch vermutlich in ihre vierte Amtszeit lavieren. Für die Zukunft lässt dies das Schlimmste befürchten.

Wenn die Wähler in Deutschland immer noch nicht aufgewacht sind und weiterhin in großer Mehrheit die Einheitsparteien CDU, CSU, SPD, Grüne und FDP sowie die vermeintliche Alternative wählen, ist das Verständnis für die wahren Verhältnisse noch schlechter ausgeprägt als zu befürchten war. Oder noch schlimmer, die meisten Bürger erkennen, was in unserem Land falsch läuft, und es ist ihnen schlicht egal. Beides spricht dafür, dass in den nächsten Jahren, vielleicht sogar schon 2018, der große Knall kommen wird. Ob sich dieser in einem großen Krieg gegen Russland manifestiert, einem Finanz-Tsunami oder einem anderen radikalen Ereignis, lässt sich derzeit nicht mit Gewissheit vorhersagen. Klar dürfte hingegen sein, dass sich das deutsche Volk anschließend (vorausgesetzt, ein Dritter Weltkrieg bliebe unterhalb der nuklearen Ebene) wieder einem starken Führer zuwenden wird.

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