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No borders oder Grenzen dicht?

Um die AfD bei der Bundestagswahl im September klein zu halten, verdrängen die Medien das Thema „Migration“ weitgehend aus dem Wahlkampf. Nur peripher rückt der Aufreger des vergangenen Jahres in den Blickpunkt, etwa wenn Martin Schulz das Thema anspricht oder über die Beschwerden Italiens in Richtung Brüssel berichtet wird. Dennoch ist das Problem damit nicht aus der Welt geschafft. Es muss eine Lösung gefunden werden, die allen Beteiligten gerecht wird. Aber nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass verschiedenste Interessengruppen ihr Süppchen mit den Migranten kochen wollen, ist dies einfacher gesagt als getan. Werfen wir einen Blick auf die Lage und versuchen wir zudem, uns durch den Wust aus Halbwahrheiten und handfesten Lügen einen Weg in Richtung Wahrheit zu bahnen.

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Eigennutz vor Allgemeinwohl

„Lügenpresse, Lügenpresse“, so schallt es von ganz rechts in Richtung der Medien. Doch den Verlagen kommt diese Verunglimpfung durchaus gelegen, kann so die Kritik als das Werk von Rechtspopulisten und Rechtsextremen abgekanzelt werden. Es wird so überdeckt, dass in der deutschen Presse vieles falsch läuft beim Versuch, dem eigenen Anspruch von der Vierten Gewalt gerecht zu werden. So zum Beispiel, dass die Digitalisierung nur als Vorwand genutzt wurde, um Stellen abzubauen und Druck gegenüber den Mitarbeitern aufzubauen.