NRW

Projekt 18 der SPD lebt

Die SPD ist am Ende – zumindest mit dem derzeitigen Personal und Programm. Martin Schulz auf Augenhöhe mit Angela Merkel? Alles nur ein Fake der Leitmedien, genauso wie große Teile der gesamten Berichterstattung über das politische Geschehen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre NRW-SPD haben sicher auch ihren Anteil am schlechtesten Nachkriegsergebnis der Partei im bevölkerungsreichsten Bundesland. Doch die Bundespolitik hatte entscheidenden Einfluss auf die Wahlentscheidung der meisten Wähler – aus diesem Grund verwundert der katastrophale Absturz nicht besonders. 31,2 Prozent im Stammland der SPD sind kein Alarmsignal mehr, sondern eher das donnernde Läuten einer Totenglocke. Nur noch mit Kopfschütteln kann man hingegen die Entscheidungen vieler Wähler kommentieren: Weil man mit der Arbeit der rot-grünen Landesregierung unzufrieden ist, wählt man eine große Koalition oder gar Schwarz-Gelb ins Amt. Da fehlen einem wirklich die Worte.