Russland

Die Russen waren es mal wieder

Jetzt liegt er also vor, der Bericht zum Abschuss von MH17 über der Ukraine. Wie nicht anders zu erwarten, soll das Flugzeug von prorussischen Separatisten abgeschossen worden sein. Die dafür verwendete BUK-Rakete soll aus Russland stammen. Doch selbst wenn man den „Beweisen“ der westlichen Ermittler Glauben schenkt, bleiben viele Fragen offen:


Syrienkonflikt mutiert zum „Weltkrieg“

Die Aussage des russischen Ministerpräsidenten Dmitrij Medwedew, die Welt befinde sich wieder in einem kalten Krieg, die Ankündigung Saudi-Arabiens, mit Bodentruppen in den syrischen „Bürgerkrieg“ einzugreifen, die Angriffe der Türkei auf Kurden in Syrien und die finale Schlacht um Aleppo zeigen deutlich, dass der Syrienkonflikt in seine entscheidende Phase tritt.


Verschwörungstheorien kräftig aufgefrischt

Wer die wahren Interessen der USA verstehen möchte, also die Ziele hinter der Fassade aus Menschenrechten und Demokratie, muss nur die Verlautbarungen der entscheidenden Think Tanks verfolgen. Ganz oben spielt in dieser Liga Strategic Forecasting, Inc., kurz Stratfor. Dessen Gründer und Vorsitzender George Friedman hat Anfang Februar einen Vortrag bei „The Chicago Council on Global Affairs“ gehalten. Titel der Veranstaltung: „Europe: Destined for conflict?“ Der von den deutschen Medien nahezu unbeachtete Vortrag enthält einige interessante Aussagen, welche Überlegungen bestätigen, die in Deutschland oftmals als Verschwörungstheorie abgetan werden.


Russland von Freifolterabkommen ausgeschlossen

Einige Medien berichten übereinstimmend, dass der mutmaßliche Mörder des russischen Oppositionspolitikers Boris Nemzow zu seinem Geständnis gezwungen wurde. Andrej Babuschkin, Mitglied der Menschenrechtskommission im Kreml, berichtete von „zahlreichen Verletzungen“, die Saur D. am Körper aufwies. Der Westen hat daraufhin drastische Sanktionen beschlossen.


Boris Nemzow ermordet! Boris wer?

Der Schuldige war schnell gefunden nach dem Mord an dem Oppositionspolitiker Boris Nemzow in Moskau in der vergangenen Woche. Wladimir „der Teufel“ Putin hat ihn umbringen lassen, um einen Konkurrenten aus dem Weg zu räumen. Doch wieso sollte er das tun? Die Zustimmung zu seiner Politik war noch nie so hoch wie derzeit. Umfragen ergeben Werte von über 80 Prozent, die mit Putin zufrieden sind. Wieso sollte er also Nemzow beseitigen lassen?


Wirtschaftskrieg voll entbrannt

„Rubel stürzt ins Bodenlose“, „Russische Börse auf Talfahrt“, „Russland vor der Staatspleite?“. So und ähnlich die gestrigen Schlagzeilen zur wirtschaftlichen Krise in Russland. Während die Mainstream-Presse ihre unverhohlene Freude darüber nur schwer verdecken kann, sollte man doch einmal einen objektiven Blick auf die Vorgänge in Russland werfen.


Will die NATO Krieg?

Wladimir Putin muss sich beim G-20-Gipfel in Australien gefühlt haben wie eine Piñata. Von allen Seiten prasselten die Schläge auf ihn ein: Von Merkel, Juncker und Obama wurden ihm die Leviten gelesen, um endlich im Bürgerkrieg um die Ukraine einzulenken. Der US-Präsident sprach sogar von einer „Bedrohung der Welt“. Nachdem ziemlich klar war, dass keine vernünftigen Verhandlungen mehr möglich waren, reiste Putin vorzeitig ab.


Russischer Bär soll gezähmt werden

Im ukrainischen Bürgerkrieg zeigt der Westen bei der Schuldfrage mit allen verfügbaren Fingern auf Wladimir Putin. Er soll nach der Krim nun auch die Ostukraine zurück ins „Sowjetreich“ holen wollen. Doch während man für eine Unterstützung der Separatisten zumindest einige Beweise vorlegen kann, die diesen Schluss nahelegen, ist der angebliche Wunsch nach Expansion eine reine Erfindung. Was hingegen unwiderlegbar ist, ganz abgesehen auf welchem Weg Putin dies erreicht hat, ist die Erfolgsgeschichte Russlands, die unter seiner Führung geschrieben wurde.