Zensur

Jetzt hilft nur noch Zensur

Wenn man sein Weltbild aus den Mainstreammedien ableitet, könnte man meinen, alles ist in Ordnung. Man könnte das merkelsche Mantra „Deutschland geht es gut“ als bestätigt ansehen. Doch sind die Mainstreammedien ein geeigneter Ort, um die Lage der Menschen in Deutschland richtig einzuschätzen? Sind sie ein geeigneter Ort, um die Situation der Menschen auf der gesamten Erde einzuordnen? Die Mainstreammedien zeigen lediglich einen Ausschnitt der Wirklichkeit, der den Anschein einer heilen Welt erweckt. Womit wir auch schon beim Thema dieses Beitrags wären: Wirklichkeit. So gerne ich Hoffnung verbreiten würde, verdüstern sich die Aussichten, dass in den nächsten Jahren, vielleicht schon 2017, diese scheinbar heile Welt auch in Deutschland zerbrechen könnte. Wenn es wirklich allen Deutschen gut gehen würde, wieso zeichnen dann so viele Bürger vornehmlich im Internet ein Bild, das dem von den führenden Medien verbreiteten Bild entgegensteht? Die abweichende Meinung wird von den Medien dann auch schon mal gerne als Fake-News gebrandmarkt.


Die Zensur ist im Anmarsch

Edward Snowden könnte in die Geschichtsbücher als einer der bedeutendsten Menschen eingehen. Er könnte jedoch genauso gut zum Symbol werden für das Ende der letzten Reste an Freiheit, die den Bürgern in den westlichen Ländern noch zugestanden wurde. Der Kapitalismus in seiner Raubtierausführung ist an sein natürliches Ende gelangt. Deshalb müssen die Bürger unter allen Umständen daran gehindert werden, diese Erkenntnis ebenfalls zu erlangen. Doch die Enthüllungen von Snowden und Glenn Greenwald bedrohen dieses Unterfangen auf eine gefährliche Weise. Durch konkrete Beispiele, wie das Abhören von Merkels Handy, können auch politisch uninteressierte und medial im Dunkeln tappende Bürger einen Einblick in die herrschenden Zustände erlangen. Was sicher nicht im Interesse der Herrschenden sein kann.